Überschrift

 

Während der Tagung des Bundesverbands Psychiatrie Erfahrener e.V. in Kassel (BPE e.V.) im Jahr 2015 entstand die Idee der Gründung einer Gruppe für Menschen mit spirituellen Erfahrungen, die in der Psychiatrie gelandet sind. Die Initiatoren der Gruppe haben die Erfahrung gemacht, dass Achtsamkeits-übungen wie sie in psychosomatischen Kliniken angeboten werden auch für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrungen positive Wirkungen entfalten. Diese positiven Erfahrungen sollen in der Gruppe zusammengetragen werden, damit man gegenseitig von-einander profitieren kann. Ziel ist unter anderem, die spirituellen Erfahrungen zu deuten, in das alltägliche Leben zu integrieren, glücklich und mitfühlend zu sein.

 

Kennst du das?

„.. Ich habe eine große Sehnsucht nach Gott oder nach Transzendenz, doch mein Psychiater sagt, das wäre meine Erkrankung! “ 

 

„.. Was ich erfahren habe, damit kann ich mit meinen Behandlern/Innen nicht reden. Er/Sie wird es nicht verstehen

 

und als Krankheit missdeuten! Ich habe keine Worte für meine Erfahrung, kann dies unmöglich beschreiben! “

 

„.. Sitze gern in der Natur- in Kirchen,

 

wenn es still ist und fühle mich mit den Sternen verbunden, wenn ich sie nachts leuchten sehe.“

 

„.. Lese so gern spirituelle Texte, doch mir fehlt die Praxis, man hat mir die Praxis verboten. Bin vom Bibel lesen in die Psychose geraten.“

 

„..Suche Gleichgesinnte mit solchen Erfahrungen.“

 

 

 

Regeln der Gruppe

 

  • Was in der Gruppe vertraulich besprochen wird, sollte in der Gruppe bleiben.

 

  • Alle können etwas einbringen, müssen es aber nicht.

 

  • Keine akut alkoholisierten Personen und von illegalen Substanzen akut berauschte Personen, keine Gewalt-tätigkeit.

 

  • Achtsamkeit gegenüber unserer Verletzlichkeit .

 

  • Keine ständigen Monolog-Redner. Alle dürfen zu Wort kommen. Ausreden lassen.

 

  • Suizidäußerungen gehören nicht in die Gruppe. Wir sind lebensbejahend.

 

 

 

 

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