Meine persönliche Erfahrung in Ausschwitz               Als Deutscher mit blauen Augen und blonden Haaren in Polen, nicht gerne gesehen und Deutsch sprechen ist da ein Tabu. Ich hatte den Bundesverband Psychiatrie Erfahrener angeschrieben, ob ich da im Auftrag der AG Spiritualität mal hinfahren kann, um dafür zu sorgen, dass auch Menschen mit seelischen Krisen, hier der BPE auch berücksichtigt wird und an diese an diesem heiligen Orte gedacht werden. Warum der Ort für mich heilig ist, komme ich später drauf. Nun, ich hörte, das an diesen Ort Meditationsretreats abgehalten werden, z.b von den verstorbenen Zen Meister -Bernhard Glassmann. Er sagte, Ausschwitz sei sein größer Lehrer. Fernand Braun schrieb ein Buch „Ich suche nicht, ich finde, dass er da Musik gehört hat, wohl das Ausschwitz Orchester, das gespielt wurde, wenn die Menschen in den Tod gingen. Da hörte auch ich 1992, als ich mit der Realschule dort war. Neugierig fuhr ich eines Tages da mit den Auto 2020 hin und bin ohne Schlaf 4 Tage auf Reisen gewesen. Man sagte mir, immer geradeaus in Polen und die Straße nahm kein Ende, sie führte fast ins nichts. Dann kam eine Abfahrt, ich glaube, ich musste links und, ich wusste aber noch nicht wohin genau. Ich konnte kein Polnisch und mit Englisch kam ich nicht weiter, die Polen waren auch bei mir auf Distanz. Dann hielt ich an einer Kfz-Werkstatt an und fragte nach dem Weg. Auf einmal kam ein Auto aus Leipzig und der nette junge Mann stellte mit dem Weg ein und er sagte, er sei die ganze Zeit hinter mir hergefahren, komisch, dachte ich, hat das was damit zu tun, was ich in meiner Psychose dachte, ich hatte mich für den BND beworben und wurde natürlich bei der Bewerbung etwas genauer überprüft, aber die haben mich nicht als Putz und Reinigungskraft eingestellt, vielleicht war das auch anders gemeint mit der Stellenausschreibung. Was da auch an der Tankstelle in B. in Deutschland paar Tage später passiert ist , das kann ich noch nicht einordnen, es fiel ein Schuss und die Nacht vorher kam irgendwie ein Segen, ein Ritterschlag runter, als ich wieder zuhause war, ich kann mich von psychotischen Erfahrungen abgrenzen, aber diese beiden kann ich noch nicht einordnen, es war zu deutlich. Ich fuhr zu dem Ort und konnte sogar da umsonst parken, ich musste nur etwas laufen. Da angekommen, sagte man mir, ich muss erst zu Ausschwitz 1 und dann hierhin. Ich ging die Gleise runter und fand nur ein Cafe, das fand ich auch unethisch, da ein Café mit Gedenkstätte hinzustellen. Dazu komme ich noch später. Nun, ich ging wieder zurück und es kostete nix, ich tat meine Geburtsurkunde und mein Sozialversicherungsausweis hinein in den Spendentopf, sowie meine Karte,  damit die schauen können, ob in meiner Familie Nazis waren, die gemordet haben, mein Opa väterlicherseits soll kein Nazi gewesen sein. Mütterlicherseits ist unsicher.Meine Urahnin ist in einer Anstalt ums Leben gekommen, genauso wie ihr Mann.  Nun, ich ging rein und merkte leider schnell, wie die anderen Besucher sich verhielten, sie machten Fotos, quatschten laut und telefonierten, das habe ich schnell gespürt, dass das absolut ungebracht ist. Auch das ein Radio lief im „Büchershop“, fand ich unangemessen. Auf einmal stand ich an einer Wasserstelle. Und jetzt bitte ich, wer schwache Nerven hat, lese bitte nicht weiter, sondern die nächste Zeile .                                                       Ich spürte, wie die Menschen vor Durst nach dem Wasser lechzten, was leichenverseucht war, einer hing an dem Sperrgitter und wurde gleich erschossen, nachdem die Person davon getrunken hatte. Oben auf den Hügeln aßen sie das gebrannte Fleisch der Leichen und mussten auch dabei traurig lachen, sie waren ganz abgemagert. Es war aber auf dem Gelände ein großer Frieden zu spüren, doch das nahm mich alles so mit, das ich da heulend auf dem Gelände lang lief. Es war eine Art Mitgefühl und ich tat mich echt schwer, den Ort zu verlassen, am lieben wäre ich da untergegangen zu den Menschen, die da auf qualvollste Weise ihr Leben verloren haben. Ich hasste auf einmal Deutschland und wollte in Polen bleiben.             Dann ging ich zu der Fotoausstellung und schaute die mir ganz genau an. Da waren Menschen mit gleichem Foto doppelt, das ärgerte mich irgendwie, doch nach diesen grausamen Taten ist das ok. Das dürfen die. Zurück zum Auto fuhr ich dann nach Ausschwitz 1, doch es war schon zu, das Gelände aber, da spürte ich den Horror, als ich rüber schaute. Nun, dann fuhr ich in die Stadt und kaufte ein Ladegerät, ich habe da keine Fotos gemacht. Das Auto mit deutschen Kennzeichen vor Ausschwitz war völlig in Ordnung, keine Strafzettel, nix. Ich spielte den UNO Botschafter und weiß gar nicht, ob ich bezahlt habe oder ob die Dame die Rechnung weggeschmissen hatte. Die Reise hat ungefähr 300€ gekostet und der Weg zurück stand an. Ich wusste nicht, wo lang, irgendwann kam ich auf die berühmte Autobahn, doch es war eine Reise ins nix, ich konnte kein Polnisch und wusste nicht, wie die deutschen Städte auf Polnisch hießen. Auf jeden Fall rasen die Polen ganz schön, auch die LKW´s. Irgendwann habe ich mich in Versuchung führen lassen und bin abgebogen, das war falsch. Dann bin ich wieder irgendwie auf die Autobahn gekommen und da stand „Dresden“, wo ich ein paar Tage vorher auch war, ich glaube, rechts ab. Ich war auf der Reise nicht psychotisch, auch wenn das dann später deutlich kam, vorher war ich seit etwa 2 Jahren vielleicht hypomanisch.

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